Warum es im 1. Bauabschnitt der Stummstraße noch nicht weiter geht

25.03.2015 | Kolumne

Warum es im 1. Bauabschnitt der Stummstraße noch nicht weiter geht

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

mit der Neugestaltung der Stummstraße werden wir das Stadtbild und die Infrastruktur Dillingens enorm aufwerten. Die Maßnahmen im 1. Bauabschnitt zwischen Merziger Straße und Nachtweidstraße haben im Frühjahr 2014 mit der Kanalsanierung begonnen und durch das Verlegen der neuen Pflastersteine lässt sich bereits jetzt das neue Erscheinungsbild unserer Fußgängerzone gut erkennen.

Zu Recht fragen sich viele Bürgerinnen und Bürger, warum es im ersten Bauabschnitt nicht weiter geht. Der Winter ist vorbei, die ersten Frühlingsboten lassen grüßen. Auch an vielen Baustellen wird tüchtig weiter gearbeitet, wie man zum Beispiel beim 2. Bauabschnitt zur Umfeldgestaltung des Lokschuppens sieht. Während diese Baumaßnahme losgelöst von der Witterung durchgeführt werden kann, sind das Verlegen der Pflastersteine sowie die Fugenarbeiten im 1. Bauabschnitt der Stummstraße ganz wesentlich von dauerhaften Temperaturen über 5 Grad abhängig. Das sind die zwingenden Vorgaben der Hersteller. Zwar haben wir seit geraumer Zeit tagsüber Temperaturen im zweistelligen Bereich, aber leider gab es bisher nachts immer noch Frost und das Thermometer schaffte den Sprung in den Plusbereich nicht. Bei Nichterreichen von diesen dauerhaften plus 5 Grad, auch in der Nacht, würde das Material nicht ordnungsgemäß aushärten. Wir bitten um Verständnis, dass aus den genannten Gründen derzeit nicht weiter gearbeitet werden kann. So wie die Wetterprognosen derzeit sind, können wir voraussichtlich in den kommenden Tagen den 1. Bauabschnitt der Stummstraße fortführen.

Im 2. Bauabschnitt zur Neugestaltung der Stummstraße liegen wir bei den Kanalsanierungsarbeiten gut in der Zeit. Dieser Bereich erstreckt sich von der Kelkelstraße bis zur Herrenstraße und misst eine Länge von rund 100 Metern. Zusammen mit dem Hauptkanal werden dort, wie im 1. Bauabschnitt, die Hausanschlüsse saniert und nicht mehr genutzte Leitungen verschlossen. Die Kanalsanierung wird in einem schonenden, grabenlosen Inliner-Verfahren durchgeführt. Demnach wird in den Kanal ein so genannter „Schlauchliner“ (ein Nadelfilzschlauch) eingezogen, der durch Dampf ausgehärtet und an die Wand des Kanalrohres angeklebt wird. Diese Maßnahmen sollen bis Ende Mai abgeschlossen sein. Ab Mitte Juni soll dann mit der eigentlichen Neugestaltung der Stummstraße, 2. Bauabschnitt, begonnen werden. Verläuft alles nach Plan soll bis November dieser Abschnitt beendet sein.

Trotz schwieriger Haushaltslage ist es uns gelungen, an den Plänen für die Neugestaltung der Stummstraße festzuhalten. Damit erhält die Fußgängerzone eine moderne und attraktive städtebauliche Aufwertung.