Sternsinger überbringen Segenswünsche C+M+B

09.01.2019 | Presse

Sternsinger überbringen Segenswünsche C+M+B

Ein angekündigter Besuch im Rathaus, über den sich Bürgermeister Franz-Josef Berg besonders freute. Eine Delegation der Dillinger Sternsinger überbrachten am Dienstag die Segenswünsche C+M+B (Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus) und erzählten über ihre diesjährige Mission unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein“. Die Kinder setzen dabei auch gleichzeitig ein Zeichen, machen sie sich doch für benachteiligte Kinder weltweit stark. „Euer Engagement ist vorbildlich, dafür ein herzliches Dankeschön“, sagte der Bürgermeister.
„Chancen für Kinder mit Behinderung“, stand im Mittelpunkt der bundesweiten Sternsinger-Aktion 2019. So heißt es zum Beispiel auf der Homepage des Kindernetzwerkes „Die Sternsinger“: Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben mehr als eine Milliarde Menschen eine Behinderung. 165 Millionen von ihnen sind Kinder. Aufgrund ihrer Behinderung werden sie häufig nicht als vollwertiges Mitglied ihrer Gesellschaft anerkannt.  Ausgrenzung, Diskriminierung und keine Chance auf Förderung – das erleben viele Kinder mit Behinderung zum Beispiel in armen Regionen Perus jeden Tag. In dem Zentrum „Yancana Huasy“ erhalten Mädchen und Jungen mit geistiger und körperlicher Behinderung unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Familien Unterstützung und erfahren Fürsorge und Geborgenheit. Stellvertretend für alle Kinder dieser Welt, die solche und ähnliche Erfahrungen machen müssen, beweisen die Dillinger Sternsinger Solidarität. „Mit dieser Aktion setzen die Kinder aus unseren Pfarreien ein Zeichen des Zusammenhaltes, das ist sehr lobenswert“, erklärt Berg. 
Rund 250 Kinder mit Begleitpersonen aus der Pfarreiengemeinschaft Dillingen waren am vergangenen Wochenende bei nasskaltem Wetter als Sternsinger unterwegs, um Gottes Segen von Haus zu Haus zu tragen. Die Spendenbereitschaft war groß, rund 18.000 Euro haben die Sternsinger für ihre Mission eingesammelt. Viele Bürgerinnen und Bürger öffneten ihre Türen und empfingen die Kinder mit großer Freude.