Inklusion in ihrer Vielfalt präsentiert

21.06.2017 | Presse

Inklusion in ihrer Vielfalt präsentiert

Als ein großes Dankeschön an alle, die sich für die Inklusion im Saarland stark machen, so soll das saarlandweite Sommerfest der Inklusion nach Sozialministerin Monika Bachmann gesehen werden. Ins Gespräch kommen, Barrieren abbauen und gemeinsam Spaß haben, das stand am Samstag in und um den Lokschuppen in Dillingen auf dem Programm. Zur vierten Auflage des Inklusionsfestes präsentierten sich über 70 Vereine, Verbände, Organisationen und Institutionen, informierten und luden zu vielen bunten Mitmachaktionen ein. „Wir wollen endlich in einer Gesellschaft leben, wo es keine Rolle spielt, ein Handicap zu haben oder keines zu haben“, betonte die Ministerin zur Eröffnung.

Zu Beginn bat Georg Gitzinger, der gemeinsam mit seiner Tochter Anna die Moderation übernahm, zur Talk-Runde aufs Podium, an der, neben der Ministerin, die Landesbeauftrage für Menschen mit Behinderung Christa Maria Rupp, Staatssekretär Stephan Kolling und Bürgermeister Franz-Josef Berg teilnahmen. Berg betonte, dass Dillingen eine Inklusionsstadt sei, in der das Thema eine bedeutende Rolle spiele. Das dringliche Problem des bezahlbaren und barrierefreien Wohnraums sprach die Landesbehindertenbeauftragen, verwies auf die Bedeutung von Freiheit und Autonomie für Menschen mit Behinderung. Die Anmoderationen und Gesprächsrunden wurden von Gebärden-Dolmetscher übersetzt.

Bunte Luftballons wurden nach der offiziellen Eröffnung in den Himmel steigen gelassen, um auf die Vielfalt der Inklusion hinzuweisen. Und die spiegelte sich auch auf dem Platz und im Lokschuppen wieder. Vor allem das Bühnenprogramm sorgte für jede Menge Abwechslung. Musik, Tanz, Gesang und Zauberei hielten die Besucher bei bester Laune. Strahlender Sonnenschein und viele Mitmachaktionen sorgten auf dem Außengelände für gute Stimmung. „Ein Dankeschön an alle Akteure, die zu diesem gelungenen Fest beigetragen haben“, erklärte der Bürgermeister. Die Stadt Dillingen sei gerne bereit, auch im nächsten Jahr, zum kleinen Jubiläum des Inklusionsfestes, mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie gemeinsam Gastgeber zu sein.