Sozialcafé im Freundschaftszentrum wird gut angenommen

18.01.2019 | Presse

Sozialcafé im Freundschaftszentrum wird gut angenommen

Nachdem die Elternselbsthilfe Dillingen mitgeteilt hatte, als Träger des Sozialcafés Ende Dezember ihr Engagement aufgeben zu müssen, bot die Stadtverwaltung umgehend eine Alternative an. Das Sozialcafé wurde in das Freundschaftszentrum am Rathaus verlegt und wird weiterhin von Mitarbeitern der Stadtverwaltung, sowie Mitgliedern der Pfarreiengemeinschaft Dillingen und der Aktion Wunschbaum betreut. „Ich bin froh, dass wir mit erforderlichem Fachpersonal den Besuchern des Sozialcafés freitags auch weiterhin einen Ort der Begegnung bieten können“, erklärt Bürgermeister Franz-Josef Berg, der sich in den neuen Räumen informierte.
Gesundheitliche Probleme und mangelndes Personal zwangen den Verein der Elternselbsthilfe nach eigenen Angaben dazu, die Notbremse zu ziehen. Bereits vor einem Jahr stand das Sozialcafé vor dem Aus. Durch Spenden und Fördergelder konnte der Betrieb weiterlaufen.  Zudem sagte die Stadtverwaltung damals zu, städtisches Fachpersonal zur Betreuung bereit zu stellen. Ebenso wurde mit der Pfarreiengemeinschaft Dillingen eine Kooperation geschlossen, auch hier wurde eine weitere Fachkraft eingesetzt. Auch in Zukunft wird das Sozialcafé mit diesen ausgebildeten Betreuungskräften sowie ehrenamtlichen Helfern weiter geführt. Von der zuständigen Fachabteilung der Stadtverwaltung werden die Abläufe weiterhin koordiniert, es sollen weitere kompetente Partner mit eingebunden werden.
Da die engen Räume des Sozialcafés, gleich neben der Dillinger Tafel, allerdings in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig sind, musste eine Alternative gesucht werden, die sofort nutzbar ist. Und so lag es nahe das Sozialcafé ins Freundschaftszentrum am Rathaus zu verlegen, nur einen Katzensprung von der Dillinger Tafel entfernt. Bereits vor Weihnachten wurde getestet, ob die neuen Räume angenommen werden. „Wir haben von Anfang an eine gute Resonanz erhalten, die neue Lösung wird von den Gästen angenommen“, sagt Gemeindereferentin Susanne Zengerly. Es sind nicht nur Kunden der Tafel, die vorbeischauen. Ernst zum Beispiel nutzt die Gelegenheit, um ins Gespräch zu kommen. Er sieht Vorteile im Umzug ins Freundschaftszentrum. "Größer und besser“, wie er findet. Ähnlich sieht es auch Werner. Für ihn ist es kein Problem, zwischen Tafel und Sozialcafé hin und her zu gehen. „Hauptsache, es gibt das Café weiter“, meint er. Bürgermeister Franz-Josef Berg erklärt abschließend: „Wenn das Angebot freitags so angenommen wird, wie es jetzt bereits den Anschein hat, wäre das Freundschaftszentrum mit der Betreuung durch städtische und kirchliche Fachkräfte sowie ehrenamtlichen Helfern eine gute, dauerhafte Lösung.“