Süße Überraschung beim Ferienprogramm der Stadtjugendpflege

Dillingen/Saar. Eine süße Abkühlung gab es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ferienprogramms der Stadtjugendpflege am vergangenen Donnerstag: Bürgermeister Christian Finkler besuchte die Kinder während des Programmtages „Auf den Spuren der Römer“ und hatte eine besondere Überraschung im Gepäck – es gab für alle ein leckeres Spaghetti-Eis.
Bei sommerlichen Temperaturen nutzte der Bürgermeister die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild vom abwechslungsreichen Ferienprogramm zu machen, mit den Kindern ins Gespräch zu kommen und sich über ihre Eindrücke auszutauschen.
„Unser Ferienprogramm bietet den Kindern jedes Jahr spannende Erlebnisse, bei denen sie spielerisch Neues entdecken und gemeinsam eine schöne Zeit verbringen können. Es freut mich sehr zu sehen, mit wie viel Neugier und Begeisterung sie dabei sind. Ein Eis durfte bei diesem sommerlichen Wetter natürlich nicht fehlen“, sagte Bürgermeister Christian Finkler.
Gleichzeitig sprach der Bürgermeister den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtjugendpflege sowie der Leiterin des Römermuseums seinen Dank für ihr Engagement aus. „Ein solch abwechslungsreiches Ferienprogramm ist nur möglich, weil viele Menschen mit viel Herzblut daran mitwirken. Mein herzlicher Dank gilt dem Team der Stadtjugendpflege, das jedes Jahr ein tolles Programm für unsere Kinder auf die Beine stellt, ebenso wie der Leiterin des Römermuseums, die den Mädchen und Jungen die Geschichte unserer Stadt auf so lebendige und anschauliche Weise näherbringt“, so der Bürgermeister.
Unter dem Tagesmotto „Auf den Spuren der Römer“ begaben sich die Kinder am vergangenen Donnerstag auf eine spannende Entdeckungstour durch den Stadtteil Pachten. An verschiedenen Stationen erfuhren sie Wissenswertes über die römische Vergangenheit Dillingens. Besucht wurden unter anderem der Tempelbezirk, das Wohnviertel der wohlhabenderen Römer, das Handwerkerviertel mit der sogenannten Falschmünzer-Werkstatt sowie das Brandgräberfeld in der Margarethenstraße. Außerdem wurde erklärt, welche Bedeutung das römische Kastell hatte, warum es in Dillingen einen Merkurbrunnen gibt und wer der römische Gott Merkur war.
Besonders anschaulich wurde die Geschichte durch zahlreiche Exponate zum Anfassen. Die Kinder konnten römische Gegenstände betrachten, in die Rolle eines Legionärs schlüpfen und selbst ausprobieren, wie schwer ein römischer Helm war. Zum Abschluss gestalteten sie eine römische Wachstafel – ein Notizbuch, wie es bereits in der Antike verwendet wurde.
Mit seinem Besuch und der kleinen Erfrischung sorgte Bürgermeister Christian Finkler für strahlende Gesichter und unterstrich zugleich die Bedeutung des Ferienprogramms der Stadtjugendpflege, das den Kindern jedes Jahr abwechslungsreiche Freizeitangebote und spannende Einblicke in Geschichte, Natur und Kultur bietet.

Fotos: Stadt Dillingen / Julia Schmitt

Fotos: Stadt Dillingen / Julia Schmitt