Stadthalle Dillingen erstrahlte am „Tag der Kinderhospizarbeit“ in grünem Licht
Anlässlich des bundesweiten Tages der Kinderhospizarbeit am 10. Februar wurde das obere Foyer der Dillinger Stadthalle in den Abendstunden in ein symbolträchtiges grünes Licht getaucht. Diese besondere Aktion soll nicht nur die Bedeutung der Kinderhospizarbeit ins öffentliche Bewusstsein rücken, sondern auch ein starkes Zeichen der Solidarität und Unterstützung für die betroffenen Familien setzen. „Die Kinderhospizarbeit leistet einen unermesslichen Beitrag für Familien, die mit einer der größten Herausforderungen im Leben konfrontiert sind – dem Leben mit einem unheilbar erkrankten Kind“, erklärt Bürgermeister Christian Finkler. „Es ist uns als Stadt ein großes Anliegen, diese wertvolle Arbeit zu würdigen und den betroffenen Familien zu zeigen, dass wir in dieser schwierigen Zeit an ihrer Seite stehen und sie nicht allein lassen.“ Grün als Farbe der Hoffnung, des Lebens und der Solidarität wurde bewusst gewählt, um zu verdeutlichen, dass auch inmitten der schwierigen Umstände weiterhin ein Licht der Hoffnung und ein Zusammenhalt besteht. Die Beleuchtung des Foyers der Stadthalle ist dabei nur eine von vielen Aktionen, die deutschlandweit zum Tag der Kinderhospizarbeit durchgeführt werden, um das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Auch das grüne Band ist ein Zeichen der Unterstützung: sichtbar platziert am Eingang des Dillinger Rathauses symbolisiert es die Verbindung zwischen betroffenen Familien, Freunden und Unterstützern. „Mit der symbolischen Beleuchtung der Stadthalle sowie dem grünen Band wollen wir in Dillingen starke Zeichen der Solidarität setzen und auf die Kinderhospizarbeit aufmerksam machen. Es ist ein Moment des Innehaltens, in dem wir uns bewusst machen können, wie wichtig es ist, diesen Familien in ihren schwersten Stunden beizustehen. Es ist auch eine Gelegenheit, mehr über die Angebote der Kinderhospize zu erfahren und die Arbeit der dort engagierten Menschen zu würdigen“, betont Bürgermeister Finkler abschließend.
Über die Kinderhospizarbeit?
Kinderhospize leisten einen außergewöhnlich wertvollen Dienst für Familien, in denen ein Kind oder Jugendlicher an einer unheilbaren Krankheit leidet und eine begrenzte Lebenserwartung hat. Sie bieten nicht nur medizinische Pflege, sondern auch eine breite Palette an zusätzlichen Unterstützungsmöglichkeiten, die weit über die reine Behandlung hinausgehen. Dazu gehören psychosoziale Beratung, emotionale Unterstützung, Hilfe bei der Bewältigung von Alltagsaufgaben sowie Trauerbegleitung für die gesamte Familie – vor und nach dem Tod des Kindes. Die Arbeit von Kinderhospizen ist ein essenzieller Bestandteil der Palliativversorgung. Sie stellt sicher, dass die betroffenen Kinder und ihre Familien in dieser extrem belastenden Lebensphase bestmöglich begleitet und entlastet werden. Die Teams aus Fachkräften, darunter Ärzte, Pflegepersonal und Therapeuten, arbeiten Hand in Hand, um die Lebensqualität der Kinder so weit wie möglich zu erhalten und den Familien auch in dieser schweren Zeit zu helfen. Kinderhospizarbeit ist weit mehr als nur ein Dienst. Sie schenkt den betroffenen Familien Geborgenheit, Verständnis und Zuwendung, und das nicht nur während der Krankheitsphase, sondern auch in der Zeit der Trauerbewältigung.
Fotos: Stadt Dillingen / Julia Gorius

