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Freibad Dillingen: Rückbau des Sprungturms und Gelder neues Planschbecken

In der vergangenen Woche starteten Maßnahmen zur Sanierung und Modernisierung im Dillinger Freibad mit dem Rückbau des 10-Meter Sprungturms. Diesen notwendigen Schritt hat der Stadtrat im Werksausschuss der Wirtschaftsbetriebe Dillingen/Saar in einer Sitzung Ende 2022 beschlossen. Der aus dem Jahr 1961 stammende Sprungturm war bereits seit sieben Jahren gesperrt. Ein Fachgutachten aus dem Jahr 2016 ergab, dass der Turm mit seinen fünf Plattformen nicht mehr die erforderlichen Auflagen für einen sicheren Betrieb erfüllte. „Eine Instandsetzung oder Sanierung des Turms war laut Fachgutachten aufgrund der schlechten Substanz leider nicht möglich“, erklärt der Dillinger Bürgermeister Franz-Josef Berg. Das 1-Meter- sowie 3-Meter-Sprungbrett können weiterhin von den Badegästen genutzt werden. „Wir sind bereits in den Planungen für weitere Schritte im Dillinger Freibad und werden hier in der nächsten Zeit investieren“, so Berg. Die Stadt hat im Haushalt 2023 500.000 Euro für die Sanierung des Planschbeckens und des Kleinkinderbereichs sowie der zugehörigen Technik zur Verfügung gestellt. Hinzu kommen weitere 500.000 Euro als Zuschuss aus dem Städtebauförderungsprogramm 2022 „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ für die Maßnahme. Damit stehen rund 1 Million Euro zur Verfügung, die zum vollständigen Umbau des Planschbeckens und Kleinkinderbereichs genutzt werden können. In den kommenden Jahren sind außerdem Sanierungs- und Modernisierungsschritte beim Schwimmer- und Springerbecken vorgesehen. Dabei soll ein neuer Sprungturm entstehen, über dessen Ausgestaltung der Stadtrat entscheiden wird. „Wir möchten auch zukünftig unseren Badegästen ein schönes und modernes Bad für die vielfältige Nutzung zur Verfügung stellen. Durch die Sanierung des Planschbeckens und Kleinkinderbereichs, die Ende dieses Jahres starten soll, möchten wir das Bad vor allem auch für Familien attraktiv halten“, erklärt Bürgermeister Berg abschließend.

Foto: Stadt Dillingen / Julia Gorius