Bürgermeister Christian Finkler besucht die Niederlassung der Jakob Becker Entsorgungs-GmbH in Dillingen
Dillingen/Saar. Der persönliche Austausch mit der heimischen Wirtschaft ist für Bürgermeister Christian Finkler ein wichtiges Anliegen. Um sich ein Bild von den Unternehmen vor Ort und ihren täglichen Herausforderungen zu machen, besuchte der Verwaltungschef die Niederlassung der Jakob Becker Entsorgungs-GmbH in der Dieselstraße. Bei einem Rundgang gab der technische Betriebsleiter Holger Hübner dem Bürgermeister einen umfassenden Einblick in die Arbeitsabläufe des Entsorgungsfachbetriebs, stellte die verschiedenen Geschäftsfelder vor und informierte über aktuelle Herausforderungen sowie geplante Investitionen.
Die Jakob Becker Gruppe mit Hauptsitz im pfälzischen Mehlingen zählt zu den führenden Entsorgungsunternehmen Deutschlands und ist mit 69 Standorten bundesweit vertreten. Die Dillinger Niederlassung besteht seit rund zehn Jahren und beschäftigt derzeit 68 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – überwiegend qualifizierte Kraftfahrer und Lader. Mit einer zertifizierten Vorbehandlungsanlage für gewerbliche Siedlungsabfälle leistet der Standort einen wichtigen Beitrag zur regionalen Kreislaufwirtschaft.
Wie Betriebsleiter Holger Hübner erläuterte, entwickelt das Dillinger Team maßgeschneiderte Entsorgungskonzepte und bietet umfassende Dienstleistungen für private Haushalte, Gewerbe, Industrie, Handel sowie Kommunen an. Das Leistungsspektrum reicht vom klassischen Containerdienst über die Sonderabfallwirtschaft bis hin zur Abflussreinigung und Abwassertechnik. Darüber hinaus übernimmt die Niederlassung die Logistik für Elektroschrott in einem Einzugsgebiet, das weit über das Saarland hinausreicht. Weitere Schwerpunkte sind die professionelle Aktenvernichtung sowie die Sortierung und Vermarktung unterschiedlichster Papierfraktionen. Eine der Herausforderungen des Unternehmens sind die räumlichen Kapazitäten am Standort. Der stetig wachsende Online-Handel führt zu deutlich größeren Mengen an Kartonagen, wodurch die vorhandenen Lagerflächen zunehmend an ihre Grenzen stoßen.
Daneben stellte Hübner auch aktuelle Investitionen in die Zukunft des Unternehmens vor. Dazu zählt das erste vollelektrische Müllsammelfahrzeug der Unternehmensgruppe. Der rund eine halbe Million Euro teure E-Lkw verfügt über eine Reichweite von bis zu 480 Kilometern und wird bereits erfolgreich bei der Altpapiersammlung im Raum St. Wendel eingesetzt.
„Ich finde es wichtig, mit den Unternehmen vor Ort im Gespräch zu bleiben. Der Rundgang hat mir einen guten Einblick in die täglichen Abläufe gegeben. Dabei wurde auch deutlich, vor welchen Herausforderungen der Standort steht und mit welchen Investitionen sich das Unternehmen für die Zukunft aufstellt. Die Firma Jakob Becker ist damit ein gutes Beispiel dafür, wie sich ein Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt und gleichzeitig fest in der Region verwurzelt bleibt“, sagte Bürgermeister Christian Finkler abschließend.
Fotos: Stadt Dillingen / Julia Schmitt











