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Dillinger Hallenbad wird mit Einschränkungen geöffnet

Die Stadtverwaltung Dillingen und der Dillinger Stadtrat haben sich intensiv mit der angespannten Versorgungslage im Energiebereich befasst und in Absprache mit den Stadtwerken Dillingen einen Maßnahmenkatalog mit sinnvollen und wirksamen Mitteln zur Energieeinsparung erarbeitet. Hierbei wurde der Fokus darauf gerichtet, die Belastungen und Einschränkungen der Bevölkerung so gering wie möglich zu halten und trotzdem die bundesweiten Forderungen einer Energieeinsparung von 20 Prozent einzuhalten. „Ich bin zuversichtlich, dass wir unsere Ziele erreichen werden“, erklärt Bürgermeister Franz-Josef Berg, betont aber gleichermaßen: „Die Maßnahmen, die wir beschlossen haben, entsprechen der aktuellen Ausgangslage und den Vorgaben. Bei einschneidenden Veränderungen müssen natürlich weitere Überlegungen stattfinden.“     

Eine wichtige Nachricht dabei ist, dass die Stadt Dillingen durch Beschluss des Stadtrates das Hallenbad öffnen wird, in diesem Jahr etwas später, voraussichtlich Anfang Oktober. Der Wechsel vom Hallenbad- auf Freibadbetrieb wird zudem im nächsten Frühjahr früher vollzogen, sodass die Saison von 8 auf 6 Monate verringert wird. Im Hallenbad wird sowohl die Wassertemperatur der Becken als auch die Raumtemperatur im Bad und in den Duschräumen um zwei Grad gesenkt. Die Raumtemperatur in den Umkleideräumen wird von 24 auf 23 Grad herabgesetzt. „Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen schaffen wir es alleine im Hallenbad den Jahres-Gasverbrauch der Stadt Dillingen um 10 Prozent zu verringern“, erklärt Berg und fügt hinzu: „Mit der Öffnung des Hallenbades ermöglichen wir den Schulen in unserer Stadt den Schwimmunterricht und können sowohl Schwimmkurse, als auch der DLRG weiterhin Trainingsmöglichkeiten anbieten. Wir können aber auch unseren Badegästen einen Normalbetrieb ermöglichen“.

Neben den genannten Maßnahmen wurden weitere Einsparpotentiale erarbeitet, sodass zusammenfassend bei den städtischen Liegenschaften und Gebäuden im Gasverbrauch das Ziel von 20 Prozent Einsparung voraussichtlich erreicht werden kann.

Ähnliches gilt auch beim Stromverbrauch. Auch hier sollen durch umfangreiche Maßnahmen mindestens 20 Prozent eingespart werden. So wird ein Teil der Straßenbeleuchtung im Zeitraum von 22.30 Uhr abends bis 5.00 Uhr morgens nur mit 50 Prozent Lichtstärke leuchten. Hierbei wird die Verkehrssicherungspflicht eingehalten. Die Bodeneinbaustrahler im Bereich Römerpark, Sutera Park, Stummstraße, Hüttenwerkstraße und Saarlouiser Straße werden komplett abgeschaltet. Da ausreichend Straßenbeleuchtungen vorhanden sind, hat dies keinen Einfluss auf die Verkehrssicherungspflicht. Die Außenbeleuchtungen von Gebäuden und Baudenkmälern werden ebenfalls, mit Ausnahme bei Veranstaltungen oder zum Schutz und der Sicherheit eines Objektes, abgeschaltet.

„Wie man anhand der genannten Beispiele sieht, arbeiten wir in allen Bereichen mit Hochdruck an den Konzepten zur Energieeinsparung“, erläutert der Bürgermeister.  Demnach sollen auch die städtischen Hallen den Kultur- und Sportvereinen weiterhin mit reduzierter Raumtemperatur zur Verfügung stehen. Damit die Vereine ihre Angebote vorhalten können, führt die Stadt aktuell mit allen Beteiligten Gespräche, in denen über die Einschränkungen und Nutzungsbedingungen informiert wird.