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Neue Buskaps in der Trierer Straße

12.03.2010

Mit der Verlegung des Busverkehrs aus der Hüttenwerkstraße auf den Bypass einher geht auch die Neuanlage von Bushaltestellen in der Trierer Straße. 

In Zusammenhang mit der Umverlagerung des Busverkehrs aus der Hüttenwerkstraße auf den Bypass ist der Neubau von zwei Bushaltekaps in der Trierer Straße zu sehen.  Auch sie ist Teil mehrerer Einzelmaßnahmen im Zuge der neuen Busführung. Die bisherige Busführung des innerstädtischen Linienverkehrs über die Hüttenwerkstraße war nach Abschluss der Fahrbahnsanierung in  der Hüttenwerkstraße nicht mehr möglich. Aus diesem Grund musste die bestehende Haltestelle Krankenhaus in der Hüttenwerstraße aufgehoben werden. Für die innerstädtischen Buslinien 444 und 445 wird eine neue Haltestelle in der Trierer Straße eingerichtet. Beidseitig werden versetzt zwei Buskaps vor der Einmündung in der Hüttenwerkstraße errichtet.

Buskap östlicher Fahrbahnrand
Vor Haus Nr. 6 Trierer Straße wird der neue Buskap in einer Länge von 10 m zzgl. 2,0 m Absenkungsbereich des Sonderbereiches auf Normalniveau vor dem Gehweg errichtet. Der Buskap erhält eine Tiefe von 2,0 m mit anschließendem Gehweg in einer mittleren Breite von 1,60 m. Somit entsteht im Ein-/Ausstiegsbereich eine Gesamttiefe von rd. 3,60 m. Der Kap wird zur Fahrbahn hin mit dem Kasseler Sonderbord ausgestattet und erhält vor dem Sonderbord eine 30 cm breite Rinnenanlage, die bis zum Fahrbahnrand der Hüttenwerkstraße geführt wird. Durch die Anlage des Buskaps in die Fahrbahn verbleibt eine ausreichende Restfahrbahnbreite von 7,0 m. Der Eingriff in die Fahrbahn mit 2,0 m Breite macht es möglich in Richtung Einmündung Hüttenwerkstraße 2 weitere Parkstände vor der fahrgeometrisch verbesserten Eckausrundung mit R = 9,0 m anzulegen.

Buskap westlicher Fahrbahnrand
Vor Haus Trierer Straße Nr. 5 erfolgt die Anlage des gegenüberliegenden Buskap mit einem Versatz von ca. 20 m. Hierdurch entsteht in der 7,0 m breiten Fahrbahn eine Verschwenkung, die gleichzeitig geschwindigkeitsdämpfend wirkt. Der Buskap erfolgt im Bereich des vorhandenen Parkstreifens in einer Breite von ebenfalls 2,0 m vor dem vorhandenen Gehweg. Die vorhandene Fahrbahnbreite von 7,0 m ist gewährleistet. Der Kap erhält eine Länge von 10,0 m und wird unter einem Winkel von 45° an die vorhandene Bordanlage angeschlossen und dabei auf die normale Bordsteinhöhe ab­gesenkt. Die Befestigungsart für den Kap und den anschließenden Gehweg entsprechen dem östlich gelegenen Kap. Das vorhandene Entwässerungssystem bleibt im Grundsatz erhalten; lediglich werden zusätzlich Straßenabläufe erforderlich und die vorhandenen dem neuen Straßenniveau angepasst. 

Im Vorgriff auf die geplante Maßnahme wird die Stadtgärtnerei ein Teil der vorhandenen Bepflanzung umsetzen bzw. auspflanzen.

Zur Finanzierung der Maßnahme wurde  ein entsprechender Förderantrag im Rahmen des Vollzuges des Gemeindefinanzierungsgesetzes ( GVFG) – ÖPNV- Infrastrukturmaßnahmen beim Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft gestellt. Bei dem in Aussicht gestellten positiven Bescheid, beträgt die mögliche Förderung etwa max. 75 % der förderungsfähigen Kosten.

Mit den Arbeiten wurde die Fa. Peter Gross GmbH & Co. KG, St. Ingbert, beauftragt. Die Arbeiten werden Anfang April beginnen und ca. 4 Wochen in Anspruch nehmen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 90.000 Euro.